Eventreportage: Mike Janipka, Theaterhaus Stuttgart, 5. Januar 2017

Fotoreportage vom Konzert mit Mike Janipka, Michael Schlierf und Prof. Jürgen Redelius

Die Fotoreportage beginnt mit Außenaufnahmen der Location. Gerade im Dunkeln ist das Theaterhaus Stuttgart wie dafür gemacht. Sorgfältig beleuchtet und ein durchgehendes Retro-Industrie-Design, das durch die Mischnutzung zusätzlich an Reiz gewinnt.

Im Inneren überzeugt das Foyer durch die Architektur und interessante Perspektiven, die immer wieder den Blick auf überraschend platzierte Exponate bildender Künstler freigeben. Verschiedene Ebenen erlauben den Überblick, die Publikumsflächen werden durch gut gestaltete Bar-Zeilen gesäumt. Perfekte Ergänzung: Das „Kassenhäuschen“ in einem kontrastierenden Rot-Ton.

Der Saal (T2) ist funktional und wirkt mit seinen dunklen Farbtönen sehr technisch und nüchtern. Die Aufmerksamkeit des Besuchers wird nicht zuletzt dadurch auf die großzügige Bühne gelenkt. Viel Raum, auch in die Höhe. Beim Konzert dominierten neben den beiden Musikern Mike Janipka und Michael Schlierf der geschickt beleuchtete Konzertflügel sowie die durch ihren hellen Grundton auffallende Gitarre. Ergänzt wurde dies durch die Projektion von Fotokunstwerken von Professor Redelius. Diese untermalten die musikalische Darbietung, liebevoll von Hand mit der Musik synchronisiert. Aus Gründen des Schutzes von Nutzungsrechten habe ich diese Projektionen bei der Fotoreportage ausgeblendet.

In der Garderobe hinter der Bühne bereitete die Hair & Make-up Artistin Rachele Marzano die Musiker auf den Auftritt vor. Hier boten sich viele interessante Motive und Variationen, verstärkt durch umlaufende Spiegel, die typische Garderoben-Beleuchtung und den optischen Kontrast mit Beton und Lüftungsanlage.

Um auch in der Pause einerseits einen Eindruck des von den Besuchern gefüllten Raums einzufangen, andererseits dabei aber deren Persönlichkeitsrechte zu wahren, bediente ich mich des Tricks einer Langzeitbelichtung. Dabei sind alle ruhenden Gegenstände in voller Schärfe abgebildet, und die Gesichter der Gäste verschwimmen wie gewünscht in ihrer Bewegung.

Beim sich an das Konzert anschließenden CD-Verkauf konnte ich die Künstler schließlich noch im Gespräch mit Interessenten und Freunden fotografieren.

Eine vierstündige Reportage mit vielen Facetten.

Hier stelle ich öffentlich zugänglich einen Auszug der Aufnahmen zur Verfügung. Die vollständige Reportage findet sich „nebenan“ in einem passwortgeschützten Bereich.