Update: momentenfang seit 4 Monaten auf Instagram

momentenfang ist nun seit 4 Monaten auf Instagram!

Über 500 Instagram-User folgen mir bereits. Ich freue mich als @crihaczek über jeden weiteren!

Meine Bilder sind mit dem Hashtag #momentenfang gekennzeichnet.

Hier sind die beliebtesten meiner Posts:

 

Eine gute Möglichkeit, auf dem Laufenden zu bleiben!

Natürlich werde ich auch auf Facebook unter @ClemensRihaczekMomentenfang weiterhin Aktuelles posten.

Dasselbe gilt für Twitter unter dem Namen @xoracks.

Auch hier freue ich mich über Abonnenten!

 

 


Aus der Praxis: Lost Place, trüber Himmel, alte DSLR und HDR

Aus der Praxis: Lost Place, trüber Himmel, alte DSLR und HDR

Kürzlich war ich mit dem Auto im Südwesten unterwegs und wählte die Schwarzwaldhochstraße als Abwechslung und etwas ansprechendere Alternative zu A5, A8 und A81. Bei Kniebis kam ich an dem seit 2015 nicht mehr bewirtschafteten Hotel Alexanderschanze vorbei. Als ich es schon aus den Augen verloren hatte, dachte ich an meine betagte Nikon D90 im Kofferraum, wendete und fuhr zurück.

Die Ausgangssituation hatte ihre guten und nicht so guten Seiten.

Die D90 hatte ihre Markteinführung vor bald 10 Jahren, und mit ihrem APS-C Sensor begleitet sie mich häufig, wenn ich nicht das aufwändigere Vollformat „mitschleppen“ will. Aber in Sachen Dynamik kann sie beispielsweise mit meiner aktuellen D850 wirklich nicht mithalten.

Es war ein trüber Tag, der Himmel wolkenverhangen. Die Aufnahmen waren „out-of-cam“ flau und ziemlich langweilig.

Aber einen solchen „lost place“ hat man nicht alle Tage zur Verfügung – wie also das Beste draus machen?

Dann muss es halt die Nachbearbeitung richten. Idealerweise hat man die bereits beim Aufnehmen der Bilder im Kopf, und ich habe mich für verschiedene Varianten entschieden. Auf eine davon möchte ich hier näher eingehen.

Gerade bei flauem unkonturiertem Himmel oder Hochnebel ist HDR meist eine sehr gute letzte Rettung (neben einer Langzeitbelichtung, aber Stativ und ND-Filter hatte ich nicht dabei).

HDR steht für „High Dynamic Range“ und bedeutet eine Digitalaufnahme mit erhöhtem Dynamikumfang. Dabei werden mehrere Aufnahmen in normaler Dynamik als Serie aufgenommen. Beispielsweise macht man schnell hintereinander aus ein und derselben Position drei Aufnahmen: eine normal belichtete, eine unterbelichtete (1 oder 2 EV) und eine überbelichtete.

Die unterbelichtete Aufnahme weist viele Schatten auf, die zum guten Teil völlig schwarz sind und so jede Strukturinformation verlieren. Dafür sind sehr helle Bereiche, die bei normaler Belichtung in den Lichtern verloren gehen würden, dann weniger hell und behalten ihre Strukturinformation. Für die überbelichtete Aufnahme verhält es sich umgekehrt.

In der Summe hat man nun also weit mehr Information und damit einen wesentlich höheren Dynamikumfang als in einer einzelnen normal belichteten Aufnahme, wenn man die Bilder in einer Spezialsoftware „übereinanderlegt“.

So weit so gut. Nun haben aber die Monitore und Druckpapiere, die wir verwenden, wiederum einen niedrigeren Dynamikumfang. Es stellt sich also die Frage, wie man den hohen Dynamikumfang auf einem Medium niedrigeren Dynamikumfangs wirksam darstellt.

Hier kommt das ins Spiel, das den HDR Aufnahmen ihre typische Wirkung verleiht: das Tonemapping. Vorschriften also, wie die hohe Dynamik auf eine niedrigere reduziert wird. Hier kann beispielsweise eine Kontur, die einen Schattenbereich von einem Lichtbereich abgrenzt, einen hell/dunklen Rand erhalten, der die Abgrenzung vornimmt. Innerhalb der abgegrenzten Bereiche ist dann die Luminanz der Bildpunkte vergleichbar, und es entsteht eine Zeichnung von den dunkelsten bis in die hellsten Bildbereiche.

Und so wird aus dem Einheitsgrau des Hochnebels auf einmal ein interessanter Wolkenhimmel!

Eines noch am Rande: Schwierig wird es bei viel Bewegung im Bild, z.B. Menschen, Autos, Vögel, Fahnen etc. Dann kommt es zu sogenannten Geisterbildern. Bei fünf zusammengeführten Aufnahmen erscheint der eine Vogel, der während der Serienaufnahme durchs Bild geflogen ist, fünfmal im Bild. Nett zwar, dass man seine Flugbahn sieht, aber die Wirkung ist nicht immer erwünscht. Dafür gibt es das „de-ghosting“, in dem man für ausgewählte Bereiche die Synthese der Aufnahmen unterdrücken kann und für das bewegte Objekt die Aufnahme wählt, die es am besten belichtet hat.

... mehr zu Architektur-Fotografie
... zur momentenfang Startseite

Privacy Settings
We use cookies to enhance your experience while using our website. If you are using our Services via a browser you can restrict, block or remove cookies through your web browser settings. We also use content and scripts from third parties that may use tracking technologies. You can selectively provide your consent below to allow such third party embeds. For complete information about the cookies we use, data we collect and how we process them, please check our Privacy Policy
Youtube
Consent to display content from Youtube
Vimeo
Consent to display content from Vimeo
Google Maps
Consent to display content from Google