Kinderfotografie

Kinderfotografie ist eine spezielle Disziplin für sich…

Ich freue mich, wenn dir meine Bilder gefallen. Wenn es dich interessiert, was mir beim Fotografieren von Kindern am Herzen liegt, dann lies gerne den Text weiter unten.

momentenfang - Kinderfotograf am Bodensee
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Ende.

Kindheitsmomente einfangen – warum?

Als Vater von drei Kindern weiß ich um die Bedeutung von Kinderbildern. Sie begleiten die Familie über viele Jahre hinweg, werden immer wieder angesehen. Sie rufen noch Jahre später Erinnerungen wach. Die Situationen, die ich in Bildern festgehalten habe, sind in der Erinnerung meiner Kinder am lebendigsten. Jüngere Geschwister betrachten aufmerksam und fasziniert Bilder ihrer älteren Geschwister, auf denen sie noch im gleichen Alter des betrachtenden Kindes sind.

Nicht nur als Kinder schauen wir uns interessiert unsere eigenen Kinderfotografien an. Auch als Erwachsener betrachte ich voller Interesse Bilder aus meiner Kindheit – oft auch mit Blick auf die Umgebung, in der ich aufgewachsen bin. Die Wohnung, in der ich die ersten Jahre meines Lebens verbrachte, gibt es seit Jahren nicht mehr. Das Haus ist längst einem Gewerbebau mit Glasfronten gewichen, unser kleiner Garten unwiederbringlich getilgt. Also mustere ich fasziniert ein Bild von mir als etwa Vierjährigem, den alten Musikschrank im Hintergrund. Ich erinnere mich, dass ich gerne die Ohren direkt an die Lautsprecher drückte, um nur noch die Musik zu hören. Es war eine gute Zeit, an die ich mich gerne erinnere. Deshalb macht es mir Freude, das Bild zu betrachten und ich bin dankbar, dass es existiert.

Wie entstehen natürliche Kinderbilder?

Weit verbreitet sind Fotos, auf denen Kinder piekfein gestriegelt im Fotostudio inmitten perfekt arrangierter Requisite sitzen. Das ist schön, wenn es klappt und es dem Kind nicht ins Gesicht geschrieben steht, dass es sich dabei unwohl fühlt.

Studio-Aufnahmen können handwerklich perfekt und sehr ansprechend sein. Sie haben es aber schwer, Erinnerungen zu wecken. Das liegt an der fremden Umgebung und fremden Artefakten, die keine Bedeutung für das Kind haben. Mindestens der eigene Teddy, die Lieblingspuppe oder sonst ein wichtiges Element aus dem eigenen Leben sollten dabei sein, um den ursprünglichen Kontext wach zu rufen.

Ein Bild im Freien oder in der gewohnten Umgebung bietet ganz andere Möglichkeiten. Gerade beim Spielen lassen sich wunderschöne Aufnahmen machen, egal ob im Spiel mit anderen Kindern oder vertieft in das eigene Projekt. Und wenn es kein Spiel gibt, dann mache ich gerne aus dem Fotografieren ein Spiel. Je nach Alter kann es ein Versteckspiel sein, lustige Geräusche, Lieder singen. Aber nahezu immer ist Quatsch der Gewinner. Kinder lieben Quatsch, und dann muss ich mir als Fotograf halt etwas einfallen lassen.

Besonders wichtig sind Geduld, Gelassenheit und ein gutes Gespür für die Gemütslage der kleinen Fotomodelle. Wenn sie etwas nicht mitmachen wollen, dann behalten sie am Ende Recht. Ganz einfach: Der Fotograf stellt sich auf das Modell ein und nicht andersherum.